Bundespräsident Köhler in der Sächsischen Schweiz

Sächsische Schweiz. Bundespräsident Horst Köhler hat am Freitag, dem 5. Oktober 2007, den Nationalpark Sächsische Schweiz besucht. Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Roland Wöller begleitete den Bundespräsidenten und seine Frau Eva Luise Köhler. "Ich freue mich, dass ich als eine meiner ersten Amtshandlungen dem Staatsoberhaupt der Bundesrepublik die einzigartigen Naturschönheiten Sachsens zeigen durfte", sagte Wöller nach einer Wanderung mit dem Ehepaar.

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Wanderung und Treffen mit Initiativen gegen Rechts

Am Vormittag war der Bundespräsident mit seiner Frau im Bad Schandauer Ortsteil Postelwitz eingetroffen.

Die Wanderung des Bundespräsidenten begann an der Schrammsteinbaude, führte über den Lattengrund zum Schrammtor, über den anspuchsvollen Wildschützensteig und endete an der Wildwiese in Ostrau, wo bereits der Bergsteigerchor "Dresdner Bergfinken" wartete.

An der Schrammsteinaussicht - etwa in der Hälfte der Tour - genoss Bundespräsident Köhler den phantastischen Ausblick über die Felslandschaft des Elbsandsteingebirges. Die Wanderung führte auch über Abschnitte des vor einem Jahr mit wesentlicher Unterstützung des Nationalparkamtes zum Leben erweckten "Malerweges".

An der Wanderung nahmen auch 50 Gäste aus der Region, von Vereinen und Verbänden teil. Zu einem abschließenden Imbiss auf der Wildwiese traf Köhler mit weiteren Vertretern gesellschaftlicher Gruppen, mit Naturschützern, Nationalparkführern und Bürgern aus der Region, insgesamt etwa 150 Personen, zusammen. Ein besonderes Anliegen des Bundespräsidenten war es, sich mit Initiativen aus der Region zu treffen, die sich gegen Extremismus engagieren.

Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist 9.300 Hektar groß und zählt jährlich rund 2,5 Millionen Besucher. Ihnen stehen etwa 400 Kilometer gekennzeichnete Wanderwege und 755 Kletterfelsen zur Verfügung. Das kleinflächige Felsengebirge ist eine Erosionslandschaft, die aus einer stark zergliederten, über 600 Meter mächtigen, fast reinen Sandsteinschicht entstand. Durch die Erosion der Elbe und ihrer Nebenflüsse wurde diese einmalige Felsenlandschaft geformt.

Verwaltungstechnisch ist das Nationalparkamt einer von 15 Forstbezirken innerhalb des Staatsbetriebes Sachsenforst. Es erfüllt Aufgaben als Naturschutzfachbehörde, als Nationalparkwacht, als Forstbehörde sowie als Bewirtschafter des Staatswaldes. Zur Bewältigung dieser Aufgaben stellt der Freistaat in diesem Jahr insgesamt 4,25 Millionen Euro zur Verfügung.

Mehr zur Sächsischen Schweiz:
http://www.saechsische-schweiz.de
http://nationalpark-saechsische-schweiz.de

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 05.10.2007 - 13:20Uhr | Zuletzt geändert am 05.10.2007 - 13:43Uhr
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