Kommunal-Kombi

Berlin. Das heute im Bundeskabinett beschlossene Programm "Kommunal-Kombi" soll die Beschäftigung von 100.000 Arbeitslosen in Regionen mit besonders hoher Arbeitslosigkeit ermöglichen. Nutznießer sind die Kommunen.

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Neue Perspektiven für Langzeitarbeitslose und Kommunen

Sachsen Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk findet das "in doppeltem Sinne" eine gute Sache: Arbeitslose erhalten eine sinnvolle, mehrjährige und vor allem sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und gleichzeitig können die Kommunen wichtige Projekte im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich voran bringen, die ohne dieses Programm nicht erledigt werden könnten.

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Gemeindeleben gäbe es vor allem in den strukturschwachen Regionen der neuen Länder noch viele "unbeackerte Felder". Sichergestellt sei, dass durch das Kommunal-Kombi-Programm existenzsichernde Löhne gezahlt werden. ReguläreArbeitsplätze im ersten Arbeitsmarkt soll nicht gefährdet sein.

Ostdeutschland, so Jurk, werde von diesem Programm besonders profitieren, weil sowohl die Arbeitslosenquoten als auch der Anteil Langzeitarbeitsloser immer noch deutlich höher seien als in Westdeutschland.

Die einzelnen Fördermodalitäten sind noch völlig offen. Jurk fordert angesichts des hohen Bedarfs an Arbeitsplätzen eine zügige Festlegung.

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 28.06.2007 - 00:59Uhr | Zuletzt geändert am 28.06.2007 - 00:59Uhr
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