Ländliche Entwicklung im NOL

Niesky | Markersdorf. Für den neuen EU-Förderzeitraum von 2007 bis 2013 greifen in allen Bereichen der ländlichen Entwicklung neue Richtlinien. Künftig wird mehr denn je die wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raumes im Mittelpunkt stehen, um den Herausforderungen der demografischen Entwicklung zu begegnen. Das Motto heißt „angepasste und flexible Entwicklung statt Resignation“; der Weg dahin ist die „Integrierte Ländliche Entwicklung“ mit dem Hauptziel der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse im ländlichen Raum. Erreichbar ist dieses Ziel nur durch die kooperierende Zusammenarbeit einer Gesamtregion in den verschiedensten Bereichen des Lebens, die das „Kirchturmdenken“ ausschließt.

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Bringen Sie sich ein!

Im Hinblick auf die bevorstehende Kreisgebietsreform nahm der Niederschlesische Oberlausitzkreis Kontakt mit den südlichen „Nachbarn“ auf, um mit ihnen gemeinsam an gleichgelagerten Entwicklungsschwerpunkten - Tourismus, Bildung, technische und soziale Infrastruktur, Umnutzung von Gebäuden , Schaffung von Arbeitsplätzen u.a.- zu arbeiten. Am 29. Januar 2007 trafen sich Bürgermeister, Vertreter von Behörden und Einrichtungen und Fachbereiche aus dem Landratsamt zu einer Informationsveranstaltung. Informiert wurde über die künftigen Voraussetzungen für eine mögliche Projektförderung im kommunalen, wie im privaten Bereich.

So ist - als Beispiel - ein Konzept (ein sogenanntes ILEK = integriertes ländliches Entwicklungskonzept) die Grundvoraussetzung, um die künftigen Projekte, bei denen die Nachhaltigkeit bzw. ein entsprechender Synergieeffekt nachgewiesen ist, umsetzen zu können und hierfür eine entsprechende finanzielle Unterstützung zu erhalten. Mit derf Erstellung dieses Konzeptes, welches sich über die Region von Krauschwitz bis Ostritz erstreckt, ist das Görlitzer Büro Richter & Kaup / Schmidt & Schindler beauftragt.

Im März wird es zur Einbindung aller Interessierten in den Kommunen Veranstaltungen gleichen Inhalts geben. Alle Bürger, Vereine, Landwirte, Gewerbetreibende u.a.m. sind eingeladen, sich mit eigenen Ideen einzubringen, denn sie sollen der Motor für die weitere Entwicklung der Region und für das Zusammenwachsen des künftigen Kreises sein.

Termine:
Markersdorf, Gemeindesaal, am 8. März 2007, 18.00 Uhr
Niesky, Gymnasium Bahnhofstraße, 9. März 2007, 18.00 Uhr

Mehr zum ILEK Östliche Oberlausitz:
http://www.ilek-info.de

Mehr:
http://www.smul.sachsen.de/
http://www.smul.sachsen.de/de/wu/landwirtschaft/laendliche_neuordnung/index_796.html

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 22.02.2007 - 16:17Uhr | Zuletzt geändert am 22.02.2007 - 21:34Uhr
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