Fördermittel für Zusammenarbeit

Dresden. Für die Jahre 2007 und 2008 stellt die Sächsische Staatskanzlei erneut Mittel zur Förderung der interregionalen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sowie des Europagedankens in Sachsen zur Verfügung.

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Deutsche Ratspräsidentschaft als Chance für Sachsen

Das Ziel der Fördermaßnahmen erläuterte der Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Hermann Winkler, wie folgt: "Die Sächsische Staatsregierung begreift die zentrale Lage des Freistaates im Herzen von Europa als Chance. Sachsen hat den Anspruch, eine wichtige Brückenfunktion zu übernehmen. Die bereit gestellten Fördermittel leisten hier einen aktiven Beitrag. Vom Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen mit den Partnerregionen können wir stark profitieren, denn ein großer Teil der sächsischen Arbeitsplätze hängt von Exporten in die EU-Staaten ab"

Unterstützt werden Projekte, welche den Ausbau der Beziehungen des Freistaates zu seinen Partnerregionen betreffen. Dazu zählen Polen (Niederschlesien) und Tschechien, die Slowakei, Frankreich (Bretagne) und Kanada (Alberta), sowie andere Staaten Mittel- und Osteuropas.

Zudem soll die allgemeine europapolitische Öffentlichkeitsarbeit in Sachsen verstärkt gefördert werden. Die Sächsische Staatsregierung stellt in diesem Bereich für die Jahre 2007 und 2008 jeweils 100.000 € mehr zur Verfügung. Insgesamt stehen jeweils 300.000 € für Projekte von Kommunen, Vereinen, Verbänden sowie staatlich anerkannten freien Trägern und Religionsgemeinschaften bereit. "Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 bietet die Chance, die Kommunikation über Europa auch im Freistaat zu verstärken. Durch die gesteigerte öffentliche Wahrnehmung wird die Europäische Union für die Menschen erfahrbar und wir können sie den Sachsen näher bringen", beschrieb Winkler das Potenzial.

Zur intensiveren Auseinandersetzung mit Europa und der Europäischen Union in Sachsen können vor dem Hintergrund der Ratspräsidentschaft auch Projekte der Europawoche vom 5. bis 13. Mai 2007 gefördert werden. Die Schwerpunkte dieser Projekte sollen auf der deutschen Ratspräsidentschaft liegen. Dazu gehören vor allem der weitere Verfassungsprozess der EU, die Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik, die Außen- und Sicherheitspolitik sowie die zukünftige Erweiterungspolitik der EU.


Informationen zur Förderung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
und europapolitischen Öffentlichkeitsarbeit
können der entsprechenden Richtlinie
der Sächsischen Staatskanzlei unter
http://www.foerderfibel.sachsen.de
im Teil 2 unter "Kommunen und Infrastruktur" entnommen werden.

Programm der Ratspräsidentschaft:
http://www.eu.2007.de

Informationen zur Europawoche:
http://www.europa.sachsen.de

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  • Quelle: /SSK0701211000
  • Erstellt am 21.01.2007 - 17:43Uhr | Zuletzt geändert am 21.01.2007 - 17:43Uhr
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