Gift in Lebensmitteln

Sachsen. Guarkernmehl aus Indien sei möglicherweise mit Dioxin und Pentachlorphenol belastet, teilte das Sächsische Gesundheitsministerium am 3. August 2007 mit.

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Guarkernmehl möglicherweise mit Dioxinen und PCP belastet

Erste Ermittlungen der Lebensmittelüberwachungsbehörden haben bestätigt, dass Guarkernmehl aus Indien auch an sächsische Empfänger geliefert wurde.

Die sächsischen Lebensmittelüberwachungsbehörden, die über das Europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel informiert wurden, prüfen derzeit, ob es sich dabei um belastete Chargen handelt. Sollte dies der Fall sein, werde ein Verkehrverbot ausgesprochen. Nur sichere Ware dürfe weiterhin verwendet werden.

Guarkernmehl ist ein essbares Verdickungsmittel, das aus der Guarbohne gewonnen wird. Indien produziert ca. 80 Prozent der gesamten Weltproduktion. Ursache für die Kontamination sei die Verwendung von dioxin- und pentachlorphenolhaltigen Pilzbekämpfungsmitteln. Keine Rolle spiele hierbei die "klassische" Dioxin-Belastung durch Umweltkontamination (wie beim so genannten "Seveso-Gift").

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 03.08.2007 - 23:35Uhr | Zuletzt geändert am 03.08.2007 - 23:35Uhr
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