FSME in Görlitz?

Görlitz-Zgorzelec. Durch Zecken werden verschiedene Erkrankungen auf den Menschen übertragen, so z. B. Borreliose und Frühsommermeningoenzephalitis (FSME). Beide Erkrankungen können Nervenschädigungen auslösen, die nur schwer zu behandeln sind. Aus diesem Grund sollte man bei jedem Waldspaziergang lange, geschlossene Kleidung tragen und den Körper anschließend nach Zeckenbefall absuchen. Falls sich ein roter Hof um einen Zeckenbiss bildet, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

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Entwarnung

Während es keine Impfung gegen die Borreliose gibt, besteht die Impfmöglichkeit jedoch bei der FSME. Eine Schutzimpfung gegen die FSME ist aber nur dann zu empfehlen, wenn man sich in einem so genannten FSME-Endemiegebiet aufhält.

FSME-Endemiegebiete sind von der ständigen Impfkommission Deutschlands als Risikogebiete ausgewiesene Landstriche. Görlitz und Umgebung zählen nicht dazu. Insofern ist für unsere Gegend keine FSME- Impfung erforderlich. Auskünfte über bestehende Risikogebiete erhält man beim Hausarzt, im Gesundheitsamt oder über www.rki.de.

Eine Impfempfehlung steht für Personen, die in Risikogebieten wohnen oder arbeiten und solche, die sich aus anderen Gründen darin aufhalten und der Gefahr eines Zeckenstiches ausgesetzt sind.

Das Gesundheitsamt führt zurzeit keine FSME-Impfungen für Reisende in Risikogebiete durch.

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  • Quelle: /Dr. Ulrike Walther
  • Erstellt am 26.04.2007 - 23:45Uhr | Zuletzt geändert am 26.04.2007 - 23:45Uhr
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