Immer mehr Hunde leiden unter Allergien

Görlitz, 22. Oktober 2014. Dem besten Freund hilft man, das ist Brauch und wird sich in naher Zukunft auch nicht verändern. Sogar bei den schlimmsten Allergien ist der Kumpel oftmals der einzige, auf den man sich verlassen kann. Da macht es auch keinen Unterschied, wenn der beste Freund des Menschen die Allergie in sich trägt und dringend die Hilfe vom Herrchen benötigt. Die Anzahl der Hunde, die eine Allergie haben, steigt immer weiter an. In den letzten zehn Jahren soll sich die Zahl der Allergiker unter den Vierbeinern auf zwanzig Prozent verdoppelt haben. Eine Unverträglichkeit des Haustieres gegenüber einem bestimmten Stoff ist damit lange nicht mehr das Problem einer Randgruppe.
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Hundefutter oftmals nicht verträglich

Die Auslöser für eine Unverträglichkeit können unterschiedlich sein. Allergien können erblich bedingt sein, aber auch aufgrund von Fütterungsfehlern entstehen. Sehr häufig ist allerdings eine Intoleranz gegenüber dem eingesetzten Hundefutter der Auslöser der Symptome. In diesen Fällen wird von Experten und Tierärzten das Füttern durch hypoallergenes Hundefutter empfohlen. Dieses Spezialfutter tauscht die Eiweiß-Verbindungen aus Rindfleisch, Milchprodukten und anderen Fleischsorten, wie sie in normalem Futtermittel vorkommen, durch exotische Fleischsorten wie Büffel aus. Auch der oftmals allergieauslösende Weizen wird in hypoallergenem Futter durch Kartoffeln oder Mais ersetzt. Betroffen von einer Allergie kann jeder Hund sein, egal welcher Rasse und welchen Alters.

Woran erkenne ich eine Lebensmittelunverträglichkeit?

Oftmals wird eine Allergie nicht sofort erkannt oder auch über einen langen Zeitraum als eine ungefährliche Krankheit verharmlost. Dies birgt einige Gefahren, immerhin leidet das Tier in vielen Fällen einer Lebensmittelintoleranz.

Häufige Folgen einer Allergie sind

    • Juckreiz
    • Hauterkrankungen und
    • Magen-Darm-Beschwerden

    Außerdem beginnen manche Hunde, sich oft zu lecken und zu schütteln oder sie reiben ihren Körper an Gegenständen. Auch offene Stellen und eine Quaddelbildung sind häufige Zeichen einer Lebensmittelunverträglichkeit.

    Behandlungsmöglichkeiten und Therapie

    Dabei gleicht nicht jede Allergie einer anderen, weswegen die Tierärzte eine individuelle Behandlung bei jedem Tier anwenden müssen. Die Behandlungsmöglichkeiten stehen heutzutage auf einem solch hohen Standard, dass die Versorgung eines Allergikers kein Problem mehr darstellt. Also muss auch nicht zurückgeschreckt werden, wenn ein Tier beim Kauf aus einem Tierheim eine Allergie mitbringt.

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  • Quelle: red | Foto: © stock.com/cmannphoto
  • Erstellt am 22.10.2014 - 14:09Uhr | Zuletzt geändert am 22.10.2014 - 16:24Uhr
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