Student der Hochschule Zittau/Görlitz erhält Preis

Dresden | Zittau | Görlitz-Zgorzelec. Der Marianne-Menzzer-Preis, der für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Geschlechterforschung verliehen wird, geht in diesem Jahr an Sebastian Lelanz, Student des Fachbereichs Sozialwesen an der Hochschule Zittau/Görlitz. Verliehen wird der Preis von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der TU Dresden.

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Marianne-Menzzer-Preis der GEW und der TU Dresden verliehen

"In dem Maße, wie sich die Arbeitswelt, die Wirtschaft, die Familienbande und die Bevölkerungsstrukturen verändern, müssen auch die Verhältnisse zwischen Alt und Jung, Frauen und Männern, Großeltern und Enkeln, Mädchen und Jungen auf den Prüfstand", sagte Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute bei der Verleihung. Mit dem Preis bekomme das Thema Gleichbehandlung von Frauen und Männern, das auch an den Hochschulen noch keine Selbstverständlichkeit sei, öffentliche Aufmerksamkeit. "Es kann doch nicht sein, dass beispielsweise - trotz bester Ausgangslage bei den Absolventinnenzahlen - der Anteil von Frauen mit jeder Stufe auf der wissenschaftlichen Karriereleiter sinkt", so die Wissenschaftsministerin. Dieser Trend sei in ganz Deutschland festzustellen, aber besonders extrem im Freistaat Sachsen. Das zeige auch der vom Wissenschaftsministerium kürzlich vorgestellte Hochschulbericht.

Künftige Gleichstellungspolitik müsse sich an den Erwartungen und Lebensentwürfen von jungen Frauen und Männern orientieren, sagte Staatsministerin Dr. Stange abschließend. Mit der Verleihung des Marianne-Menzzer-Preises werde dem Thema öffentliche Aufmerksamkeit geschenkt.

Komplette Rede:
http://www.smwk.de.


Kommentar:

Liebe Frau Ministerin, das ist doch ein alter Hut: Die meisten Frauen sind schlau genug und wollen sich den Stress einer "Karriere" einfach nicht antun - Karrierefrauen selbstverständlich ausgenommen. Nicht ohne Grund ist es Brauch von alters her, dass der Mann in den (Wirtschafts-)Krieg zieht und die Frau sich um den Nachwuchs kümmert. Was aber nicht heißt, dass man der Frau diese Rolle zuweisen muss. Aber wie gesagt, Frauen sind halt schlauer . . ."

hat sicher nicht nur

Ihr Fritz Stänker

erkannt.

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  • Quelle: /SMWK061206
  • Erstellt am 06.12.2006 - 17:45Uhr | Zuletzt geändert am 06.12.2006 - 17:55Uhr
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