Wie soll das gehen im Alter?
Boxberg/O.L. / Hamor | Wilthen, 20. Juli 2017. Für immer mehr Leute wird das Alter zu einem unsicheren Lebensabschnitt. Zu finanzieller Unsicherheit gesellt sich die Einsamkeit, wenn - wie so oft - alle Kinder in die Ferne umgezogen sind. Das sind Erscheinungen, die auch die Landkreise der Oberlausitz im besonderen Maße treffen. Hier will die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) an zwei Terminen mit Einwohnern ins Gespräch kommen, um Meinungen, Bedürfnisse und Ideen zum Thema "Gutes Leben im Alter" zu erfahren.
Ministerin Klepsch zum Gespräch in Boxberg und Tautewalde
Antworten sucht die Ministerin auf Fragen, wie wir im Alter leben wollen, wie benötigte Hilfe aussehen soll und wie man sich selbst einbringen kann, wenn andere Hilfe brauchen. "Mir ist es wichtig, genau zuzuhören. Jeder weiß selbst am besten, wie er oder sie leben möchte. Mein Ziel ist es, unsere Angebote und Regelungen zu hinterfragen und passfähiger zu machen. Im Anschluss werden wir alles gemeinsam auswerten und überlegen, wie wir gutes Leben im Alter weiter mit politischen Entscheidungen und Programmen fördern können", erklärte Klepsch, die auch für den Verbraucherschutz zuständig ist.
Hingehen!
- Donnerstag, 21. Juli 2016, von 11.30 bis 13.30 Uhr,
Dorfgemeinschaftshaus Boxberg/O.L.,
Alte Bautzener Straße 87, 02943 Boxberg/O.L. - Donnerstag, 21. Juli 2016, von 14.30 bis 16.30 Uhr,
Landidyll Hotel Erbgericht Tautewalde,
Tautewalde 61, 02681 Wilthen.
Kommentar:
Der Tenor der Gespräche ist positiv angelegt und provoziert Wunschbilder, bei denen man aufpassen muss, dass sie nicht der Realität entfleuchen.
Eine Option wäre gewesen, auch nach den Ängsten zu fragen, die sich mit dem Alter verbinden. Allerdings wäre hier ebenfalls nach real begründeten und irrealen Ängsten zu unterscheiden.
Der Ansatz der gegenseitigen Hilfe im Alter wird - angesichts immer schwächerer Familienstrukturen - ohne Zweifel immer wichtiger: Der Staat kann keinen Rundum-Service garantieren.
Schaut man sich die Terminplanung für die Ministerin-Gespräche an, fühlt man sich an das Prinzip "Management by Helikopter" erinnert: Einfliegen und Staub aufwirbeln, hat sich der Staub verzogen, ist alles wie vorher. Das wollen wir der sicher vielbeschäftigten Frau Ministerin jedoch nicht unterstellen, denn es ist immer gut, dem Volk aufs Maul zu schauen.
Auf die grundlegenden Probleme der sozialen Sicherheit im Alter sollte die Ministerin aber selbst einen klareren und umfassenderen Blick haben als die Bürgerinnen und Bürger, die zu solchen Veranstaltungen gehen,
meint Ihr Fritz R. Stänker



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- Quelle: red | Kommentar: Fritz Rudolph Stänker
- Erstellt am 20.07.2016 - 07:08Uhr | Zuletzt geändert am 20.07.2016 - 07:59Uhr
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