Bürgerinitiative Seensucht: Großflächige Privatisierungen am Berzdorfer See sind hinderlich

Görlitz, 5. März 2014. Die Bürgerinitiative "Seensucht" sieht sich in einigen ihrer Positionen zur Zukunft des Tourismus am Berzdorfer See durch die kürzlich vorgestellte Studie von Johann-Friedrich Engel bestätigt. "Mit dem Umfang der möglichen Veränderungen rund um den See wird jedoch der Anspruch, Nachhaltigkeit für diesen See mit Modellcharakter zu entwickeln, unzureichend umgesetzt. So wird das touristische Potenzial des Westufers mit einer nicht zu betretenden Rutschung und einem Naturschutzgebiet für die Blaukehlchen allein nicht ausgeschöpft", teilt die Initiative mit.

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Bürgerinitiative Seensucht lädt zur Diskussion

Das weitaus größere Hindernis bei der Entwicklung eines Konzepts aus der vorgestellten Leitidee sieht die Bürgerinitiative in den großflächigen Privatisierungen nicht nur bei Klein Neundorf. "Da bisher der Planungsverband mit seinen beabsichtigten Bebauungsplänen weitgehend den Interessen der Investoren folgt und zudem meist die Grundstücksprivatisierungen vorab stattfanden, dürfte es unerheblich sein, welche Vorhaben die Leitidee auf diesen Flächen entwickelt", heißt es weiter. Der Wegfall von Wanderwegen zugunsten der Jagdaktivitäten der Besitzer auf der Neuberzdorfer Höhe sei nur eine von vielen bereits jetzt abzusehenden Konsequenzen.

Ziel der Initiative Seensucht ist es, die Offenlandschaft am Westufer aktiv zu bewahren. Dies sei nach Meinung der Initiative nicht möglich, wenn man dort Natur Natur sein lässt. Priorität habe, das Zuwachsen der Landschaft zu verhindern. Wie dies nicht nur höchst gefährdete Arten schützt, sondern auch Touristen diese Bereiche kennen und schätzen lernen können, will die Bürgerinitiative mit allen Interessierten diskutieren.

Diskutieren!
Dienstag, 11. März 2014, 19 Uhr,
KulTourSalon im Bahnhof Görlitz.

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  • Quelle: red | Foto: © www.goerlitzer-anzeiger.de
  • Erstellt am 04.03.2014 - 22:33Uhr | Zuletzt geändert am 04.03.2014 - 23:29Uhr
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