Europastadt-Gespräch: Stadtumbau-Matrix Görlitz

Görlitz | Dresden, 24. Mai 2017. Das Interdisziplinäre Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS), eine gemeinsame Einrichtung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung e.V. (IÖR) und der Zechnischen Universotät Dresden, lädt für den 1. Juni 2017 zum zweiten Europastadt-Gespräch "Stadtumbau zwischen Revitalisierung und Denkmalschutz: Stadtumbau-Matrix Görlitz" in die Neißestadt. Kernthema ist, wie sich in einer Stadt wie Görlitz der historische Gebäudebestand revitalisieren und damit langfristig sichern lässt, ohne die Anforderungen des Denkmalschutzes aus dem Blick zu verlieren.
Abbildung oben: Nach dem Abriss eines zentralen Areals, darunter das historisch wertvolle frühere Wilhelmstheater, entstanden das City Center Frauentor, eine Bekleidungshaus und ein Parkhaus.

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Denkmalschutz und neue Nutzungen unter einen Hut bekommen

In den vergangenen 25 Jahren wurden in Görlitz rund drei Viertel der städtebaulich wertvollen und denkmalgeschützten Gebäude saniert. Dennoch hat der Rückgang der Einwohnerzahl um mehr als 25 Prozent zu erheblichem Leerstand geführt. Diesen kann auch der aktuelle und für die nächste Zeit prognostizierte Bevölkerungszuwachs nicht kompensieren. Für die Stadtentwicklung bringt dies Herausforderungen mit sich. Was tun, damit denkmalgeschützte Häuser nicht verfallen und vorhandener Raum zeitgemäß genutzt werden kann?

Mit der sogenannten Stadtumbau-Matrix hat die Stadt Görlitz eine einfach anwendbare Leitlinie geschaffen mit dem Ziel, den Wohnungs- und Gebäudebestand im Einklang mit dem Denkmalschutz zu optimieren sowie neue Nutzungen zuzulassen. Was sich hinter diesem Instrument verbirgt und wie es Stadtentwickler bei ihren Entscheidungen unterstützen kann, wollen Experten im Europastadt-Gespräch diskutieren. Kurze Eingangsstatements geben Wieland Menzel, Stadtverwaltung Görlitz, der Immobilienmakler Andreas Lauer als stellvertretender Vorsitzender des Görlitzer Gründerzeitquartiere e.V. und Rainer Müller, der Vorstandsvorsitzender des Aktionskreises für Görlitz e.V. ist. Mit ihnen kann das Publikum anschließend ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung wird simultan ins Polnische übersetzt.

Hingehen!
Donnerstag, 1. Juni 2017, von 18 bis ca. 19.30 Uhr,
Interdisziplinäres Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS),
Gottfried-Kiesow-Platz 1 (Nähe Peterskirche), 02826 Görlitz.

Die Platzanzahl ist begrenzt, um Anmeldung per E-Mail bis zum 30. Mai 2017 wird gebeten.

Programm:
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  • Quelle: red | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
  • Erstellt am 24.05.2017 - 07:46Uhr | Zuletzt geändert am 24.05.2017 - 08:28Uhr
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