Fluchtziel Basta!

Görlitz, 21. Dezember 2015. Heiliger Abend! Wer der kerzentriefenden Stressatmosphäre entrinnen möchte oder einfach nur weg will, sobald alles ausgepackt ist, dem bietet das Jugendkulturzentrum Basta! ein Fluchtziel. Hier beginnt am 24. Dezember "Funky Christmas" mit Funk, Soul und HipHop - Eintritt frei! Auch für die beiden Weihnachtsfeiertage sind Unterhaltungsprogramme angekündigt.
Abbildung: Ivo Lotion liefert die Musik zum Görlitzer Kantinenlesen #63.

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Abwechslung zum Dezemberausklang

Während der Erste Weihnachtsfeiertag mit einer "Space-Mass" nochmals ein musiklastiges Klangerlebnis bietet, kommt beim Görlitzer Kantinenlesen am Sonnabend stärker das gesprochene Wort zum Zuge. Wie immer zur Weihnachtszeit ist der Termin vom Monatsletzten auf den zweiten Feiertag verlagert. Das Weihnachtskantinenlesen wird ein Stelldichein alter Bekannter, wenn es teils auch ein Wiedersehen nach langer Zeit ist.

Prädikat: Hingehen!

    • Donnerstag, 24. Dezember 2015, 22 Uhr:
      Funky Christmas
      Funk, Soul und HipHop.
      Eintritt ohne Geld!

    • Freitag, 25. Dezember 2015, 22 Uhr:
      Space-Mass
      Heavy Sounds-, Dubstep- und Drum´n´Bass-Party mit den DJs Mense, eazy b. und Nobel Schröder.
      Eintritt drei Euro, Austritt inklusive.

    • Sonnabend, 26. Dezember 2015, Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr:
      Görlitzer Kantinenlesen #63
      Autoren: Spider (LSD - Liebe Statt Drogen), Falko Hennig (Reformbühne Heim und Welt) und Konrad Endler (Surfpoeten), musikalische Begleitung: Ivo Lotion (LSD - Liebe Statt Drogen).
      Der Zugang zum Erlebnis erleichtert um vier Euro.

    • Montag, 28. Dezember 2015, Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr:
      Heinrichs Birthdaybash
      Ein reizendes Punk-Konzert mit den Bands Teppichbodendisko (Punk aus Dresden) und Lendenzorn (Piratenpunk, Folkpunk und Rums-Bums-Musik aus Dresden).
      Beim Eintritt bitte drei Euro abgeben.

    Wo steht diese Bühne?!
    Jugendkulturzentrum Basta!
    Hotherstraße 25, 02826 Görlitz (Nähe Altstadtbrücke).
    Zeit: Sonnabend, 26. 12. 2015, Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr

    Details zu den Kantinenlesern und dem Musiker am 26. Dezember 2015
      • Spider (nicht zu verwechselnmit Spiderman), atmete erstmals 1971, dazu auch noch Berliner Luft im der Knastresidenzstadtteil Hohenschönhausen. Das Bauchpflaster wies ihn als Andreas Krenzke aus. Als solcher absolvierte er von 1987 bis 1990 eine Ausbildung und wurde Facharbeiter für BMSR-Technik (das ist die Betriebs-, Mess, Steuer- und Regelungstechnik, umgangssprachlich gern Bremstechnik genannt), später folgte das Studium der Physik und der Geografie.
        1996 war der Spider einer der Gründer der Berliner Lesebühne "Supernova", die später als "Ein Keller Buntes" firmierte und heute "LSD – Liebe Statt Drogen" heißt. Jetzt begann er zu schriftstellern und wurde zur Jahrtausendwende bei den "Surfpoeten" aufgenommen. Auftritte führten das Talent in Klubs, Theater, Bars und Goethe-Institute in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und Dänemark. Spider war Kolumnist, beispielsweise bei der Berliner Zeitung. Er ist Gast bei Berliner Lesebühnen, in Kabaretts und Comedy Clubs. Auf sein erstes Buch "Im Arbeitslosenpark" (2006) folgten "Imbiss wie damals" (2008) und "Die letzte WG von Prenzlauer Berg" (2014).

      • Auch Falko Hennig wurde in der Viermächtestatusstadt geboren, 1969. Ausbildung? Ja, Schriftsetzerlehre und Abendschulabitur. Literarisch auffällig wurde er erstmals 1993/94 als für die Medienarbeit mit Jugendlichen beim Kulturverein Prenzlauer Berg Verantwortlicher. Von 1994 bis 2006 schrieb er Kolumnen über Berliner Geschichte in der Stadtzeitung "scheinschlag". Seit 1995 arbeitet er an der Reformbühne Heim & Welt mit und produziert Kurzgeschichten, Hörspiele und Essays. 1996 gründete er die Charles-Bukowski-Gesellschaft.
        2000 war das Jahr, in dem Hennig die Ehrenbürgerschaft von Lubbock, Texas verliehen wurde. Warum nur? Jedenfalls machte er sich im selben Jahr als Buchautor, Journalist und Vortragsreisender selbständig. In dieser Eigenheit schrieb er viele Bücher, so auch die Romane "Alles nur geklaut" (MaroVerlag, Augsburg 1999) und "Trabanten" (Piper Verlag, München, 2002). Und er hielt Lesungen, Vorträge, Seminare und Workshops an der Berliner Volksbühne, bei den Münchener Kammerspielen, an den Universitäten Lüneburg, Hirschberg (Polen), Sewanee (USA), Belém (Brasilien) sowie den Goethe-Instituten Amsterdam, Riga, Minsk, Pressburg, Rom, Nairobi, Dar Es Salaam und anderswo.

      • Konrad Endler, Jahrgang 1971, nennt Lebensstationen: Maurerlehre, Armee, Fabrikarbeiter, Punkrocker, fanatischer Schriftsteller, Radiomoderator und Humorist. Endler ist Musiker ("Der hässlichste Junge der Stadt") und Autor. Seine Groteskensammlung "Männer von Jetzt" erschien 2012.
        In Potsdam hat Endler 2004 die Lesebühne "Die Papierpiloten" mitbegründet (heute: "Texte im Untergrund"); er ist zudem Mitglied der "Surfpoeten". Endler gilt als "einer der waghalsigsten Allroundkünstler der Lesebühnen" (Basta!-Info) und Geschichtenerzähler.

      • Ivo Lotion – das ist Ivo Smolak, Autor bei "LSD – Liebe Statt Drogen" und Moderator der Unterhaltungsshow "Lokalrunde" im Admiralspalast in Berlin und an der Lesebühne "Die Sonntagsshow". Smolak fällt auch als singender Showmaster und Sänger der Popband Ivo Lotion & Die Mariachis auf. Eigentlich als Hochzeitsband gegründet pflegen die Mariachi-Jungs einen Sound zwischen Karpatenreggae und Romunkenrock (Subkultur-Hit "Eisenhüttenstadt"). Ein Album gelangte unter dem Titel "Mariachis & Ivo Lotion" an die Öffentlichkeit. Nicht genug: Smolak ist auch Videoproduzent.

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    • Erstellt am 21.12.2015 - 07:13Uhr | Zuletzt geändert am 21.12.2015 - 08:03Uhr
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