Danke Solidarność und den Frauen
Leipzig, 14. Dezember 2015. Holen wir etwas aus: Wer zum Zwecke der Gedankenklarheit ab und an aus Görlitz flüchtet, dem ist Leipzig Connewitz ein beliebtes Ziel, wenn dort nicht gerade randaliert wird. Das Connewitzer Kreuz verbindet die Karl-Liebknecht-Straße mit der Wolfgang-Heinze-Straße, beides ersprießliche Gärten der Subkultur. An der Karl-Liebknecht-Straße Ecke Körnerstraße ist die naTo zu finden, im Gegensatz zu ähnlich klingenden Vereinigungen ist sie ein sozio-kulturelles Zentrum mit Gastronomie, Bühne und Filmleinwand - und um die geht es.
Was ist aus den Frauen der Solidarność geworden?
Besonders in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec, nicht etwa gemeinsam, sondern säuberlich getrennt deutsch und polnisch verwaltet, sollte das Interesse am Nachbarn und seiner jüngeren Geschichte groß sein. Hier haben vor allem die Görlitzer vom Beitritt der "DDR" zur Altbundesrepublik profitiert. Dabei sollten sie nicht vergessen, dass zu den entscheidenden Wegbereitern dafür und für das heutige Europa die polnische Solidarność zählt.
In der Reihe "filmPOLSKA reloaded – Neues polnisches Kino" (es geht um Filme, die auf dem filmPOLSKA Festival in Berlin gezeigt wurden) veranstaltet das Polnische Institut Berlin – Filiale Leipzig in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque Leipzig in der naTo einen Filmabend, in dessen Mittelpunkt der Film "Die Frauen der Solidarność" ("Solidarność według kobiet") steht. Zu Gast sind die Filmemacher Marta Dzido und Piotr Śliwowski, die das Projekt entwickelt und umgesetzt haben. Gefördert wird der Abend aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Heinrich-Böll-Stiftung und von Culture.pl, einer Initiative des Adam-Mickiewicz-Instituts.
Der Film sucht nach Antworten auf die Frage, wer die Heldinnen der polnischen Oppositionsbewegung waren und was aus ihnen geworden ist. Und: Wie kam es, dass nur eine einzige von ihnen 1989 am Runden Tisch Platz nahm? In der Geschichtsschreibung spielen die Solidarność-Frauen nur eine Nebenrolle - weshalb? Viele Frauen, die in den dramatischen Sommermonaten des Jahres 1980 eine wichtige Rollen spielten, sind heute vergessen. Marta Dzido machte sich mit der Kamera in der Hand auf den Weg, um die Heldinnen von damals und gemeinsam mit ihnen Antworten zu finden.
Prädikat: Hingehen!
Mittwoch, 16. Dezember 2015, 19 Uhr,
Cinémathèque in der naTo,
Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig.
Film "Die Frauen der Solidarność"
Dokumentation aus dem Jahr 2014.
103 Minuten, Original mit Untertiteln.
Eintritt frei!


"Frauen der Solidarnosc" am 18.12.2015 auch in Dresden
Von Polnisches Institut Leipzig am 15.12.2015 - 12:37Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für die ausführliche Empfehlung des Films "Die Frauen der Solidarność" am 16.12. in Leipzig. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass für alle Görlitzer, denen der Weg an die Pleiße zu weit ist, auch eine Reise nach Dresden am 18. Dezember 2015 zu empfehlen ist, wo der Film um 20.00 Uhr im Thalia läuft - ebenfalls mit Gästen (http://leipzig.polnischekultur.de/index.php?navi=013&id=1449).
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Mende
--
Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig
Instytut Polski w Berlinie – filia w Lipsku
Markt 10
04109 Leipzig
Tel.: +49/341/702 61-0
Fax: +49/341/702 61-27
Mail: Lipsk@instytutpolski.org
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Twitter: PLInst_Leipzig
Web: www.leipzig.polnischekultur.de

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- Quelle: red
- Erstellt am 14.12.2015 - 11:48Uhr | Zuletzt geändert am 16.12.2015 - 10:45Uhr
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