Portraitbüsten zur Kunstpause

Görlitz, 14. Februar 2014. Die Keramikbüsten von Bea, Juli und Christoph, geschaffen von Rosi Steinbach, werben auf einem Banner am Kaisertrutz Görlitz für die "Ortsbestimmung". Für die drei ist das vielleicht nicht ganz so spannend wie die nächste Kunstpause: Da stehen sie im Mittelpunkt.

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Keramik-Kollegen

Aus Karl Marx Stadt kommt sie, die Rosi Steinbach. Aus der durch und durch proletarischen Stadt mit der feinen Kunstszene. Da konnte man zum Künstler mutieren. Galerie oben, Georg Brühl. Die Marta, der Künstlerklub. Alles in der Stadt, in der Karl Marx - und kein anderer - über den Schlossteich lief.

Rosi Steinbach, Diplom-Ingenieur für Anlagenbau aus einer Zeit ohne Girls Day, ist als Künstlerin Autodidaktin. Als der Staat implodierte (zur von Egon Krenz so genannten "Wende" kam es Gott sei Dank nicht) wurde sie zur Keramikerin. Es brauchte noch sechs Jahre, bis sie erstmals ausstellte.

Ihre kräftig bemalten, an Pop-Art erinnernden in Görlitz gezeigten Porträtbüsten zeigen Leipziger Künstlerkollegen.

Prädikat: Hingehen!
Mittwoch, 19. Februar 2014, 12 nach 12 Uhr,
Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur
Kulturhistorisches Museum
Neißstraße 29, 02826 Görlitz.

Abbildung:
Bea, Juli, Christoph. 2010
Keramik, je 45 x 42 x 27 cm
Förderankauf der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2010
SKD, Kunstfonds, Inv. Nr. 112-114/2010
Foto: Herbert Boswank, Dresden
© Rosi Steinbach

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  • Quelle: FRS | Foto:Herbert Boswank, © Rosi Steinbach
  • Erstellt am 14.02.2014 - 01:52Uhr | Zuletzt geändert am 14.02.2014 - 02:30Uhr
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