Sachsen werden total vernetzt verwaltet
Dresden. Ministerpräsident Georg Milbradt hat am 27. November 2007 in der Sächsischen Staatskanzlei gemeinsam mit Vertretern der Kommunen die Verträge zum neuen sächsischen Verwaltungsnetz unterschrieben. Ab Oktober 2008 erhalten der Freistaat und seine Städte und Gemeinden das modernste Datennetz Deutschlands. "Unser Ziel ist eine Kommunikationsinfrastruktur für ganz Sachsen. Damit sind wir Vorreiter in Deutschland und schaffen zugleich die technische Basis für die Verwaltungsreform in Sachsen", so Ministerpräsident Milbradt. In Zukunft könnten die Behörden schneller Daten austauschen und den Service für die Bürger verbessern.
Freistaat erhält modernstes Verwaltungsdatennetz Deutschlands
Die Zuschläge für eine Vertragslaufzeit von zunächst fünf Jahren erhielten die Firmen T-Systems Enterprise und BT Germany. Mit T-Systems hat die Staatsregierung seit 1999 den InfoHighway der Landesverwaltung und das darauf basierende Kommunale Datennetz erfolgreich aufgebaut. Mit BT Germany kommt ein neuer Partner hinzu, der durch sein Angebot für die Anbindung an das öffentliche Sprachnetz und die Bereitstellung der Mobilkommunikation überzeugen konnte.
Im Rahmen des sächsischen Verwaltungsnetzes wird auch ein flächendeckendes kommunales Datennetz aufgebaut. Damit erhält jede Gemeinde und jedes Landratsamt einen durchgehend IPbasierenden bedarfsgerechten Datenanschluss. Die Beschäftigten der gesamten sächsischen Verwaltung können so miteinander kommunizieren, als säßen sie in einem einzigen Gebäude. Der besondere Vorteil für die Gemeinden und Landkreise ist die zentrale Finanzierung des Netzes über das Finanzausgleichsgesetz. Neu ist auch der gemeinsame zentrale Betrieb. Das spart erhebliche Kosten und erhöht die Effizienz des Systems.
Das neue sächsische Verwaltungsnetz wurde um neue Leistungsinhalte erweitert. So sind ab sofort die Verwaltungen der Schulen des Freistaates angeschlossen. Jede einzelne Schule kann damit datensicher, schnell und durchgehend mit der Sächsischen Bildungsagentur, dem Kultusministerium oder dem Statistischen Landesamt kommunizieren.
Eine der markantesten technischen Neuerungen ist die schrittweise Einführung der IP-Telefonie, dem Telefonieren über Computernetzwerke, die nach Internet-Standards aufgebaut sind. Mit T-Systems und BT ist vereinbart, dass die angebotenen Dienste bei Bedarf auf das zukünftige Internetprotokoll Version 6 (IPv6) umgestellt werden können. Auch damit befindet sich Sachsen in einer technologisch führenden Position in Europa.
Um eine breite Teilhabe zu gewährleisten, haben der Freistaat Sachsen, der Sächsische Städte- und Gemeindetag und der Sächsische Landkreistag die E-Government-Initiative "Sachsen interaktiv 2.0" unterzeichnet. Die Initiative will zur umfassenden Verwaltungsmodernisierung, zum Bürokratieabbau und zur Erhöhung der Transparenz von Verwaltungsvorgängen beitragen.
Sachsen bereitet sich mit dem neuen Verwaltungsnetz auch bestens für die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie vor. Die EU sieht vor, dass alle Bürger ab dem Jahr 2010 alle Formalitäten über einen einheitlichen Ansprechpartner elektronisch abwickeln können.


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- Quelle: /red
- Erstellt am 27.11.2007 - 18:14Uhr | Zuletzt geändert am 27.11.2007 - 18:18Uhr
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