Wie man im Alltag ohne Verzicht Geld sparen kann
Görlitz, 14.03.2023. Es gibt viele gute Gründe, um im Alltag darauf zu achten, etwas weniger Geld auszugeben: Weil zum Beispiel durch die Inflation alles teurer wird, man sich konkrete Sparziele gesetzt hat oder eine kostspielige Reise ansteht. Sparen hat für viele Menschen allerdings einen bitteren Beigeschmack. Sofort denkt man an Verbote und Verzicht. Doch das muss in der Umsetzung nicht unbedingt der Fall sein – es gibt auch Möglichkeiten, um ganz nebenbei den einen oder anderen Euro zurückzulegen.
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Energiekosten auf dem Radar behalten
Auch wenn eine wohlig-warme Wohnung und lange laufende Elektrogeräte für viele ganz normal sind, sollte man die Strom- und Gaskosten nicht aus dem Blick verlieren. Wenn man sich beispielsweise eine neue Waschmaschine anschafft, kommen neben den Kaufkosten noch weitere regelmäßige Beträge für Energie, Wasser und Waschmittel hinzu. Gerade im Winter lassen sich Heiz- und Energiekosten reduzieren. Oft sind es kleine Gewohnheiten, deren Etablierung sich auf lange Sicht auszahlen:
- In der kalten Jahreszeit einen dicken Pullover anziehen und weniger heizen.
- Fenster und Türen isolieren.
- Die Wäsche an der Luft trocknen lassen, anstatt einen Trockner zu verwenden.
- Nicht unnötig oft Wäsche waschen.
- Sparsam mit warmem Wasser umgehen – in der Dusche den Strahl abstellen, während man sich einseift.
- Stoßlüften anstatt das Fenster auf Kipp zu stellen.
Achtsam konsumieren
Ein großer Teil der regelmäßigen Ausgaben wird in den meisten Haushalten für Nahrungsmittel aufgewendet. Entsprechend groß ist an dieser Stelle auch das Sparpotenzial. Das beginnt mit dem Einkauf: Wer sich vorab einen Essensplan erstellt und eine Einkaufsliste schreibt, wird in vielen Fällen weniger unnötige Lebensmittel einkaufen. Das wiederum hilft dabei, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und wirklich nur das zu konsumieren, was man auch verwerten kann. Außerdem ist es günstiger und auch gesünder, hauptsächlich frisch zu kochen. Fast Food und Fertiggerichte sollten die Ausnahme bleiben, wenn es wirklich nicht anders geht. Zusätzlich kann man sich angewöhnen, vor allem zu saisonalen und regionalen Lebensmitteln zu greifen. Das hat nicht nur Vorteile fürs Klima: Saisongemüse und -obst findet man häufig auch im Angebot.
Second-Hand-Ware einkaufen
Die meisten Dinge, die man neu kaufen kann, gibt es auch gebraucht für deutlich weniger Geld. Mittlerweile gibt es an vielen Orten Second-Hand-Läden jeglicher Art. Wer es mag, gemächlich über Flohmärkte zu schlendern, kann so auf Entdeckungstouren gehen. Im Internet finden sich diverse beliebte Websites und Apps für gebrauchte Gegenstände. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um Möbel, um Kleidungsstücke oder um Haushaltsgeräte handelt. Oftmals werden Dinge auch geschenkt oder getauscht. Kleidertauschpartys zum Beispiel sind eine tolle Möglichkeit, um den Kleiderschrank auszumisten und gleichzeitig ein paar neue Lieblingsteile einziehen zu lassen. Aber Achtung – auch wenn der Second-Hand-Kauf eine ganze Reihe von Vorteilen hat, sollte man einige Dinge nicht gebraucht kaufen. Darunter fallen:
- Matratzen
- Kinderspielzeug, vor allem Kuscheltiere
- Schuhe
- Unterwäsche
- Helme
- Teppiche
Aus Gründen der Hygiene und Sicherheit schafft man sich diese Dinge besser direkt neu an, auch wenn sie dann ein bisschen mehr kosten.
Fazit
Mit diesen Tipps gelingt es vielleicht besser, im Alltag Geld zu sparen, ohne gleich überall die Schere ansetzen und Verzicht üben zu müssen. Letztlich geht es aber darum, zu erkennen, welche Einkäufe und Anschaffungen im Grunde gar nicht nötig sind, um sich wohlzufühlen. Oftmals sind nämlich die teuren Dinge gar nicht die, die wirklich wertvoll sind.


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- Erstellt am 14.03.2023 - 22:54Uhr | Zuletzt geändert am 14.03.2023 - 23:09Uhr
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