Täglicher Kaffeegenuss - so teuer oder günstig kann er werden

Bild zu Täglicher Kaffeegenuss - so teuer oder günstig kann er werdenGörlitz, 17. September 2019. Er ist des Deutschen liebstes Heißgetränk und einige wollen am Morgen erst gar nicht aus den Federn, wenn sie nicht eine Spur von frischem Kaffeeduft in der Nase haben. Wohl keine Zeitungsredaktion würde ohne Kaffeemaschine funktionieren; beim Görlitzer Anzeiger wird penibel auf einen stets ausreichenden Kaffeevorrat geachtet. Millionen Liter des Heißgetränkes wandern allein in Schnellrestaurants über erst die Theken und dann im Schlund der Genießer. Die Vielfalt der Variationsmöglichkeiten, ihn herzustellen wie auch ihn mit unterschiedlichen Aromen zu versehen, ist gigantisch: Von der klassischen Zubereitung mit heißem Aufguss und Filter direkt in die Tasse über türkisch aufgebrüht bis hin zur vollautomatischen Kaffeemaschine mit Mahlwerk oder einer, die Kaffeepads oder Kapseln nutzt.
Abbildung oben: Oft ist Kaffee der erste gemeinsame Nenner

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Kaffee muss sein, aber kosten soll's möglichst wenig

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Coffee to go ist in Mode, erzeugt aber mit seinen Wegwerfbechern reichlich Müll

Und damit der Kaffee auch exakt so schmeckt, wie es gewünscht wird, lassen sich das die Genießer und Liebhaber des guten Geschmacks so einiges Kosten. Das kann bei täglichem Verzehr allerdings auf Dauer ganz schön ins Geld gehen. Schon allein je nach Zubereitungsart des Kaffees kann jede Tasse des schwarzen Getränks ziemlich teuer sein. Dabei gibt es genügend Möglichkeiten, seine Tasse hochwertigen Kaffees auf eher günstige Art und Weise zubereiten und genießen zu können, ohne auf den gewünscht typischen Geschmack zu verzichten. Hier spielen Kaffeekapseln ihren Vorteil aus: Das luftdicht verschlossene Kaffeepulver, welches den Geschmack behält. Bestimmte Bitterstoffe, die durch den Kontakt mit Sauerstoff entstehen, werden durch die Kapsel verhindert.

Kapselmaschinen – Plus und Minus

Wer eine Kapselmaschine, die mit einer Vielfalt an Kapseln bestückt werden kann, zu Hause hat und dann auch noch die vielen verschiedenen Kaffees tatsächlich zubereitet und gekostet hat, will so ein Gerät oftmals nie wieder missen. In der Tat stehen Kapselmaschinen weltweit in Millionen von Haushalten.Der Kaffee ist köstlich, die Maschinen zuverlässig und schnell.

Doch auf Dauer wird die Zubereitung des täglichen Kaffees auf diese Art recht teuer. Rechnet man den Bedarf an Kaffee-Kapseln auf den Monat hoch, bei einer Tasse pro Tag wohl bemerkt, ist das schon ein beachtliches Sümmchen. Und, wer darüber hinaus zwei oder mehr Tassen Kaffee am Tag trinkt oder regelmäßig Freunde, Partner und Familie als Kaffeegenießer mit im Boot hat, dann geht die Sache erst recht ins Geld. Da liegt die Frage nahe, ob es die Möglichkeit gibt, die oftmals recht teuren Kaffee-Kapseln günstiger zu kaufen. Wer ein wenig im Web recherchiert, stößt da auf interessante Anbieter wie Gourmesso Kapseln. Vergleicht man die Preise im Markt, liegt der Durchschnittspreis für eine Kapsel immerhin in der enormen Bandbreite von etwa 22 bis 50 Cent. Die Anschaffung der nötigen Maschine schlägt mit ungefähr 70 bis mehr als 300 Euro zu Buche. Und die bequeme Kaffeezubereitung hat einen gravierenden Nachteil: Es wird eine Unmenge an nicht bzw. nur schwer verwertbarem Müll produziert, hauptsächlich Aluminium und Plastik.

Kaffeepads - das Pendant zur Kapsel

Die Pads sind günstiger, denn pro Pad liegen die Kosten üblicherweise bei zehn bis 40 Cent und die Anschaffung der Maschine bei 60 bis über 180 Euro. Zudem lassen sich die gebrauchten Pads, wenn sie aus Zellstoff bestehen, gut entsorgen und sind demnach umweltfreundlicher. Während aber die einen auf die Kapsel schwören, setzen andere tatsächlich auf den Geschmack des Kaffees aus den Pads. Das Aroma entscheidet und der individuelle Geschmack entscheiden über die Wahl der jeweiligen Zubereitungsform. Auch sind die kleinen Kaffeebehälter meist an bestimmete Kaffeemaschinen-Systeme gebunden und können nur dort verwendet werden. Wer sich umschaut, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit immer wieder auf passende und zugleich günstige Alternativen stoßen.

Vollautomatisch versus Handfilter

Wer morgens exakt um eine gewisse Uhrzeit seinen Kaffee haben möchte, kann ihn längst vollautomatisch zubereitet bekommen. Kaffeemaschinen können heutzutage mehr, als nur gewöhnlichen Kaffee aufzubrühen. Ist Wasser im Tank und das Pulver im Filter oder sind die Kaffeebohnen im Mahlwerk, kann der gewünschte Zeitpunkt zum Aufbrühen bei programmierbaren Maschinen eingegeben werden. Grundlegend ist die Zubereitung mit bereits gemahlenem Kaffee und Kaffeefilter die günstigste, denn hier kostet eine Tasse Kaffee nur wenige Cent, wenn man das Pfund Kaffee auf den Bedarf hochrechnet und sogar dann, wenn man den Energieverbrauch berücksichtigt. Und: Die Zubereitung ist einfach und relativ schnell. Doch wahrhafte Genießer möchten auch einmal andere Varianten des Kaffeegenusses kosten – und damit fällt diese simple Variante der Kaffeezubereitung schnell unter den Tisch.

Steht aber überraschend Besuch – vielleicht die vereinigte Verwandtschaft – vor der Tür, dann ist die herkömmliche Kaffeemaschine die Rettung: Sie erlaubt es, mal eben kurzerhand gleich einen ganzen Liter Kaffee zu kochen. Bei der Zubereitung, wie sie früher gang und gäbe war, nämlich den Kaffee direkt mittels eines Handfilters für die Kanne oder Tasse aufzubrühen, benötigt man Ruhe und Zeit. Doch der Aufwand lohnt sich, denn der Geschmack ist einzigartig und nicht vergleichbar. Zudem sind auch hierbei die Kosten vergleichsweise mehr als gering. Wer die Zeit für diese Variante hat, sollte sie nutzen, wer aber viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen des Kaffees täglich zur Verfügung haben möchte, für den sind wohl Kapseln die bessere Wahl. Günstige Alternative zu teuren Kaffeeprodukten gibt es mittlerweile wohl in allen Bereichen, man muss nur immer die Augen offen halten und auf die Preise achten. Auf jeden Fall braucht man nicht auf den gewünschten Geschmack zu verzichten, nur weil man beim Kaffeegenuss etwas billiger davonkommen möchte.

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  • Quelle: red | Foto Handschlag: rawpixel, Foto Frau mit Handy: Averyanovphoto / Kirill Averianov, beide Pixabay-Lizenz
  • Erstellt am 17.09.2019 - 10:43Uhr | Zuletzt geändert am 17.09.2019 - 12:23Uhr
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