Gefahren aus dem Internet: Richtig schützen durch Antivirensoftware

Görlitz, 14. Mai 2016. Von Thomas Beier. Ohne wirksame Schutz-Software im Internet zu surfen ist wie ungeschützter Sex: Es kann gutgehen, man kann sich aber auch so richtig was einhandeln - der Folgeschaden ist in jedem Falle enorm. Dabei bewirkt eine gute Antiviren-Software auf dem klassischem Personal Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone weit mehr als nur den Schutz vor Viren. Grund genug, sich einmal etwas ausführlicher mit dieser Materie zu beschäftigen.

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Computerviren bleiben oft unbemerkt und arbeiten im Hintergrund

Die Verseuchung eines Computers mit Computerviren und damit einhergehend dessen

    • Manipulation durch Kriminelle und/oder
    • Datenpreisgabe an Kriminelle
beginnt meist unbemerkt. Es reicht, eine entsprechend präparierte Webseite zu besuchen oder ein verseuchtes Bild oder einen solchen E-Mail-Anhang (oder auch nur die E-Mail selbst) zu öffnen.

In solche Fallen zu treten, dagegen ist auch der aufmerksamste und vorsichtigste Internetnutzer nicht gefeit. Nur eine ausgereifte Schutzsoftware - umgangssprachlich meist Antiviren-Programm genannt - kann die Sicherheit für die eigene Software und die gespeicherten Daten auf ein Maß heben, das es Angreifern und Schadsoftware im Grundsatz unmöglich macht, zum Zuge zu kommen.

Welches Antiviren-Programm ist das Richtige?

Für viele Anwender stehen bei Antiviren-Programmen vier Kriterien im Fokus:
    • zuverlässige Virenerkennung
    • geringe Systembelastung
    • der Preis
    • guter Support

Wie auf vielen anderen Gebieten auch helfen Vergleichportale, Licht in den Dschungel der Parameter und Leistungsmerkmale der konkurrierenden Antiviren-Programme zu bringen. Wer sich jedoch überhaupt nicht mit technischen Fragen beschäftigen möchte, kann sich zumindest eine Übersicht zum Ranking der Antiviren Softwares und zum jeweiligen Testsieger orientieren.

Was sollte ein gutes Antivirus-Programm bieten?

Selbstverständlich steht im Vordergrund der Schutz der gespeicherten Daten und Programme, wobei damit der Schutz vor Manipulation und Zerstörung wie auch vor Datenübertragung an Fremde gemeint ist.

Darüber hinaus wird mit der Anwendung von Antiviren-Software die Weiterverbreitung von Schadprogrammen verhindert. Wenn der eigene PC unbemerkt zur "Virenschleuder" wird, kann das nicht nur höchst unangenehme Rückmeldungen von Betroffenen zur Folge haben, sondern auch juristischer Ärger und Inhaftungnahme sind denkbar.

Eine professionelles Antiviren-Programm setzt heutzutage auf drei Komponenten:
  1. Eine ständig aktuell gehaltene Datenbank mit den Codes von Computerviren.
  2. Die permanente Analyse des Verhaltens der installierten Software.
  3. Die vorausschauende Auswertung des Software-Verhaltens.
Die Analyse des Programmverhaltens erlaubt es, auch ganz neue Computerviren zu erkennen, die noch in keiner Datenbank erfasst sind.

Unter’m Strich: Mit einer ausgereiften Antiviren-Software auf dem Personal Computer schützt man nicht nur die eigenen Daten und die Software, sondern auch die anderer, weil man zugleich die Weitergabe der Schadsoftware verhindert - ein wichtiger Aspekt, denn die Vernetzung und Datenbereitstellung via Internet nehmen ständig zu.

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  • Quelle: Thomas beier | Abbildung geralt / Gerd Altmann, pixabay, Lizenz CC0 Public Domain
  • Erstellt am 14.05.2016 - 12:19Uhr | Zuletzt geändert am 14.05.2016 - 12:39Uhr
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