Videoschnitt muss kein Hexenwerk sein

Görlitz, 8. April 2016. Heutzutage hat fast jeder durch sein Smartphone permanent eine Videokamera dabei. Noch vor etwa zehn Jahren hatten Handybesitzer gewöhnlich nicht einmal eine einfache Fotokamera mit an Bord. Auch in Sachen Auflösung und Bildqualität hat sich einiges geändert, die meisten aktuellen Smartphones können Videos in HD-Qualität aufzeichnen und sind in dieser Beziehung bereits zu vielen Camcordern konkurrenzfähig. Jeder hat sicherlich andere Fähigkeiten im Ungang mit der Kamera, aber prinzipiell ist es heute jedem möglich, Filmaufnahmen zu machen, wann und wo er möchte. Dementsprechend stellt sich für viele auch die Frage nach einer entsprechenden videotechnischen Aufbereitung im Nachgang.
Abbildung oben: Dank Smartphone kann heutzutage im Grunde jeder bei jeder Gelegenheit Videoaufzeichnungen machen. Doch die wollen nachbearbeitet sein, damit ein kleiner Film entsteht. Übrigens sollte man beachten, wo nicht mitgeschnitten werden darf, beispielsweise grundsätzlich bei Konzerten.

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Virtueller Schnittplatz

Doch auch in puncto Videobearbeitung hat sich im Gegensatz zu vergangenen Tagen einiges getan. Ohne viel Geld zu investieren kann jeder Hobbyfilmer kurzerhand zum Regisseur und Schnittmeister werden und sein Videomaterial nach Belieben schneiden, bearbeiten und zu einem Film machen. Möglich wird dies durch spezielle Videoschnittsoftware, die es jedem Besitzer eines Computers erlaubt, seinen Schreibtisch zum virtuellen Schnittplatz zu machen.

Voraussetzungen für den Umgang mit HD-Videos sind allerdings ein relativ leistungsstarker Rechner sowie eine gute Grafikkarte. Die meisten aktuellen Computermodelle sind in der Lage, HD-Videos zu bearbeiten, bei älteren Geräten muss man unter Umständen nachrüsten. Wenn man die Hardware zur Verfügung hat, ist es keineswegs nötig, großes Geld für teure Videoprogramme auszugeben.

Welches Programm?

Es gibt diverse Videobearbeitungsprogramme, einige kostenfrei, andere mal mehr mal weniger teuer. Manche haben nur einige grundlegende Funktionen, andere wie zum Beispiel die Videobearbeitungssoftware Movavi kommen mit zahlreichen Zusatzfunktionen daher und richten sich nicht nur an Anfänger, sondern durchaus ebenso an fortgeschrittene Hobbyfilmer. Die Software kann unter www.movavi.de bezogen werden.

Daneben gibt es auch noch Software wie Adobe Premiere Pro oder auch Avid Composer - diese lohnen sich für Einsteiger jedoch kaum, da die Funktionen zu zahlreich sind und man sich schnell in diesen großen Programmen verliert. Im Endeffekt muss aber jeder selber entscheiden, welches Programm ihm am ehesten zusagt und zu welcher Kategorie von Nutzer er sich selbst zählt.

Was sollte ein gutes Videobearbeitungsprogramm mitbringen?

In erster Linie sollte das Programm übersichtlich und leicht zu bedienen sein. Unter Umständen kann es Kompatibilitätsprobleme zwischen Videoformaten geben, dann kann es notwendig werden, die Datei mit einem Converter in das gewünschte Format umzuwandeln. Gute Videobearbeitungssoftware kommt allerdings mit nahezu allen Formaten zurecht, bei einigen Programmen muss man - wie gesagt - unter Umständen einen zusätzlichen Converter bemühen, um das Video in das gewünschte Format zu wandeln.

Es bleibt abzuwarten, wohin die Entwicklung geht. Zwar werden heute beispielsweise sicherlich insgesamt mehr Fotos gemacht als zu Zeiten der analogen Fotografie, gerade wenn man sich den Selfie-Wahn ansieht - die Frage ist nur, was mit diesen Bildern geschieht. Wo die besten Motive früher noch in ein Fotoalbum geklebt wurden, sammeln sich heute Bilddateien auf unzähligen Festplatten. Nicht unbedingt die Qualität der Fotos hat abgenommen, zumindest aber der Wert, den wir Fotos heute beimessen.

Dasselbe wird sicherlich mit Videomaterial passieren, wenn es nicht schon sogar soweit ist. Erst kurzer Zeit wurde davon gesprochen, dass die Gesellschaft sich aus einer Konsumentengesellschaft hin zu einer Produzentengesellschaft entwickelt.

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  • Quelle: red | Foto Mann mit Handy: TheHilaryClark / Hilary Clark, Foto Filmklappe: Itcoljhm91 / 한국어, beide pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
  • Erstellt am 08.04.2016 - 10:03Uhr | Zuletzt geändert am 08.04.2016 - 10:38Uhr
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