Stromanbieterwechsel - so profitieren Verbraucher am meisten
Görlitz, 22. Januar 2016. Der sorgfältige Umgang mit Energie gehört heute zum Alltag. Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch, die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind in aller Munde. Verbraucher können im eigenen Haushalt viel Energie sparen, sei es als Mieter oder als Eigentümer. Während Eigentümer Investitionen in moderne Heiztechnik oder Wärmedämmung vornehmen können, bleibt Mietern in erster Linie, intelligent mit ihrem Stromverbrauch umzugehen. Wie sie dabei Strom und Kosten sparen können, damit beschäftigt sich dieser Beitrag.
Status quo – Durchschnittsverbrauch feststellen
Um zu wissen, wie viel Energie sich in einem Haushalt sparen lässt, muss eine Bestandsaufnahme erfolgen. Wie hoch ist der tatsächliche Energieverbrauch? Ein Zählerstand-Check hilft. Verbraucher sollten sich zunächst die letzte Abrechnung herzunehmen und feststellen, wie viele Kilowattstunden sie jährlich verbrauchen. Diesen Verbrauch teilen sie durch zwölf, um den monatlichen Durchschnittsbedarf festzustellen. In der Folge lesen Sie den aktuellen Zählerstand ab und merken sich für die nächste Ablesung einen Zeitspanne von einem Monat vor. Durch diesen Monatsvergleich schärft sich die Aufmerksamkeit im Umgang mit Energie.
Unterstützung von einem Energieberater
Wer sich Unterstützung beim Energiesparen holen will, nimmt mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/energiechecks_basischeck.php Kontakt auf. Dort lässt sich ein Termin mit einem Energieberater vereinbaren. Dieser kommt ins Haus und macht einen Haushaltsgeräte-Check. Gleichzeitig schaut er nach dem Heizenergieverbrauch. Die Kosten für die professionelle Hilfe sind niedrig. Gerade einmal zehn Euro bezahlen Mieter und Eigentümer, da der Energie-Check vom Bundeswirtschaftsministerium bezuschusst wird.
Energiefresser ausmerzen
Durch die Unterstützung eines Energieberaters lassen sich in kurzer Zeit die Energiefresser finden, die den Löwenanteil des Stroms verbrauchen. Die Wurzel des Übels lässt sich entfernen: Oft sind veraltete Kühlschränke oder andere alte Haushaltsgeräte dafür verantwortlich, dass der Stromverbrauch zu hoch ausfällt. Durch die Investition in energieeffizientere Geräte sinkt der Verbrauch und die Investition kann sich relativ schnell amortisieren. Auf diese Weise ist jedenfalls langfristig dafür gesorgt, dass die effektive Kostenbelastung sinkt. Wieviel Energie damit eingespart werden konnte, zeigt die nächste turnusmäßige
Verbrauchsablesung.
Stromanbieter und Strompreise vergleichen
Der dritte Ansatz, Kosten zu sparen, ist die Überprüfung des eigenen Stromanbieters. Hierzu kann man sich unabhängige Tarifrechner wie unter http://www.verivox.de/stromvergleich/ zunutze machen. Nutzer können vielfältige Voreinstellungen vornehmen und bekommen übersichtliche Ergebnislisten für einen detaillierten Vergleich.
Der Vertrag des aktuellen Stromanbieters sollte bis ins Kleingedruckte auf Herz und Nieren geprüft werden. Vordergründig stellen sich diese beiden Kernfragen:
- Wie stellt sich der Kilowattstundenpreis im Vergleich zu den anderen Anbietern dar?
- Wie lange läuft der aktuelle Vertrag?
- Welche Kündigungsfristen liegen zugrunde?
Beim Vergleich der einzelnen Stromanbieter spielt nicht nur der Kilowattstundenpreis eine Rolle. Auch ist es empfehlenswert, Laufzeiten nicht länger als für ein Jahr zu vereinbaren. Kündigungsfristen von einem Monat zum Laufzeitende sind ebenfalls verbraucherfreundlich.
Falls im Anbietervergleich auffällig günstige Angebote auftauchen, sollten Verbraucher diese besonders genau überprüfen. Ist das Angebot eventuell mit einer Vorauszahlung oder einer festen Abnahmeverpflichtung gekoppelt? Hinter beiden Varianten verbirgt sich ein Risiko. Falls Verbraucher nämlich in Vorleistung gehen sollen, würden sie im Falle einer Insolvenz des Lieferanten ihr Geld nicht wiederbekommen, zumindest in den meisten Fällen. Bei Pakettarifen droht die Gefahr, dass bei Überschreitung des gebuchten Kontingents unverhältnismäßig hohe Kosten für den Zusatzverbrauch von Kilowattstunden abgerechnet werden. Nicht genutzte Kilowattstunden hingegen verfallen - ebenfalls eine sehr ungünstige Situation für den Kunden.
Ökostromtarife sind sinnvoll und bezahlbar
Um die Umwelt ein Stück noch weiter zu entlasten, ist die Wahl eines Ökostromtarifs entscheidend. Echte Ökostromanbieter investieren in nachhaltige energetische Technik. Dadurch sinkt auf dem Markt langfristig der Anteil von Strom aus fossilen Energieträgern sowie auch von Atomstrom. Es ist also in zweierlei Hinsicht empfehlenswert, explizit nach Ökostromtarifen zu suchen und abzuwägen, welche Anbieter den persönlichen Anforderungen in Hinblick auf Kosten und Umwelt gerecht werden.



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- Quelle: red | Grafik: geralt / Gerd Altmann, pixabay, Lizenz CC0 Public Domain; Foto Kraftwerk: © Görlitzer Anzeiger
- Erstellt am 22.01.2016 - 02:59Uhr | Zuletzt geändert am 22.01.2016 - 09:22Uhr
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