Tipps für ein winterfestes Auto

Görlitz, 17. November 2015. Dass man das Auto rechtzeitig auf den Winter vorbereiten sollte, hat das Wetter dieses Jahr gezeigt. Denn während es im Oktober in Sachsen bereits schneite, wurden die Einwohner im November mit frühlingshaften Temperaturen überrascht. Solche Temperaturwechsel sind auf den Straßen besonders gefährlich. Deshalb ist es wichtig, das Auto frühzeitig winterfest zu machen.
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So kommt Ihr Auto gut durch die kalte Jahreszeit

    1. Winterreifen rechtzeitig wechseln:
      Die meisten deutschen Autofahrer sind vorausschauend, was den Winterreifenwechsel angeht. Denn mehr als 40 % wechseln bereits im Oktober ihre Reifen und 21,4 % im November. Nur 1,2 % nenne den Dezember als Wechselmonat, und 0,8 % verzichten gänzlich auf Winterreifen. Circa 21 % machen den Reifenwechsel vom Wetter abhängig. So wechseln 14,8 % die Winterreifen zu Beginn des schlechten Herbstwetters, und 6 % tauschen ihre Sommerreifen aus, wenn es das erste Mal friert. Ganze 15,4 % der befragten Autofahrer besitzen sogar Ganzjahresreifen. Empfehlenswert ist es, Winterreifen zwischen Oktober und Ostern aufzuziehen.
      Infografik: Wann die deutschen Autofahrer auf Winterreifen wechseln | Statista
      Mehr Statistiken finden Sie bei Statista.

    2. Türen:
      Es sollte darauf geachtet werden, dass Türdichtungen und Türschlösser frostsicher sind. Für die Behandlung der Dichtungen eignet sich ein Fettstift oder Talkum. Um das Zufrieren der Schlösser zu verhindern, sollten sie mit Grafitspray konserviert werden, da dieses bei Kälte, im Gegensatz zu Öl, nicht dickflüssig wird.

    3. Frostschutz einfüllen und Batterie überprüfen:
      Der Frostschutz der Scheibenwischer- und der Kühleranlage sollte überprüft werden, da es sonst zu Schäden am Fahrzeug kommen kann. Damit das Mittel auch in alle Zuleitungen und in die Spritdüsen gelangt, sollte direkt nach dem Einfüllen des Frostschutzmittels die Förderpumpe betätigt werden. Der Akku sollte regelmäßig überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden, da mit schwacher Batterie der Motor bei Kälte womöglich überhaupt nicht mehr anspringt.

    4. Scheinwerfer checken:
      Bei schlechtem Wetter verschmutzen die Autoscheinwerfer deutlich schneller. Wenn sie dann nicht regelmäßig geputzt werden, kann sich die Sichtweite um bis zu 35 Meter verringern. Auch wenn es mit Kosten verbunden ist, empfiehlt es sich die Leuchtmittel von einer Werkstatt einstellen zu lassen. Portale wie Drivelog helfen dabei eine breite Auswahl an Werkstätten in der Nähe zu finden und verhindern böse Überraschungen auf der Rechnung, da der Preis schon beim Buchen feststeht.

    5. Zubehör griffbereit haben:
      Im Winter sind Scheibenkratzer, Handschuhe und Abdeckfolie für die Windschutzscheibe essenziell. Für den Notfall sollte auch an Türschlossenteiser gedacht werden. Aber Vorsicht: Der Enteiser sollte lieber zu Hause oder im Büro aufbewahrt und nicht im Handschuhfach gelagert werden.

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  • Quelle: red | © Flickr "冬の高速道路", Foto Japanexperterna.se, Lizenz CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten.
  • Erstellt am 17.11.2015 - 10:32Uhr | Zuletzt geändert am 11.07.2016 - 19:11Uhr
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