Sparen beim Fahren: So einfach geht´s

Görlitz, 23. Juli 2015. Die Lebenshaltungskosten steigen, Sparmöglichkeiten sind rar gesät – es lohnt sich also umso mehr, die Ausgaben gering zu halten. Etwa beim Autofahren: Der Blick auf die Details zeigt, wie groß das Sparpotenzial tatsächlich ist, ohne dass Fahrspaß oder Sicherheit darunter leiden.

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Auch an die Details denken: Den Anfang macht das Nummernschild

Das Sparen fängt bei den vermeintlich kleinen Dingen an. Zum Beispiel beim Nummernschild: An der einmaligen Anschaffung führt kein Weg vorbei und wer online einkauft, anstelle bei den Schilderproduzenten im Dunstkreis des Straßenverkehrsamts, der hat möglicherweise die ersten Euros bereits eingespart.

Denn die Online-Preise sprechen für sich: Bereits für rund sieben Euro pro Stück gibt es normale Euro-Kennzeichen, verglichen mit den "Straßenpreisen" bedeutet das eine Ersparnis von rund 50 Prozent. Wer sich ein eigenes Bild von den Angeboten machen möchte: Hier geht es zum Shop von guenstige-kennzeichen.de, einem der führenden Anbieter in diesem Bereich.

Große Unterschiede auch bei der Versicherungswahl

Jedes in Deutschland zugelassene Auto benötigt eine Haftpflichtversicherung. Je nach Wert des Fahrzeugs kann auch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung Sinn machen; ein großer Teil der Prämie entfällt ohnehin auf die Haftpflicht. Dank der vielen Online-Vergleiche ist die Anbieterlandschaft transparenter denn je. Bessere Tarife sind die Folge, allerdings sollten trotz Sparwunsch einige Kriterien beachtet werden:

    • Jede KFZ-Haftpflicht muss mindestens 7,5 Millionen Euro für Personenschäden und 1 Million Euro für Sachschäden abdecken. Dieses Minimum ist gesetzlich vorgeschrieben, empfohlen ist allerdings mehr. Bereits für einen kleinen Aufpreis kann die Deckungssumme um ein Vielfaches erhöht werden, etwa auf 50 oder sogar 100 Millionen Euro. Dieses Upgrade lohnt sich in der Regel, da die Prämien prozentual gesehen nur wenig steigen, während die Absicherung einen riesigen Sprung macht.

    • Wer mit dem Gedanken spielt, die Versicherung zu wechseln, der sollte dies vor dem 30. November eines jeden Jahres tun. Der letzte Novembertag ist bekanntlich der Stichtag für den Versicherungswechsel. Wer diesen Termin verschläft, ist für ein weiteres Jahr an seine alte, womöglich ungünstigere Versicherung gebunden.
      Tipp: Es lohnt sich, im Oktober und November einen Blick auf die erhältlichen Angebote zu werfen, denn da die Versicherungen die Bedeutung des Stichtages kennen, sind in dieser Zeit besonders gute Tarife erhältlich.

    • Bei der Berechnung der Prämie spielt die Laufleistung des Fahrzeugs eine wesentliche Rolle. Die Logik dahinter: Wer mehr fährt, hat mehr Gelegenheiten, in einen Unfall verwickelt zu werden. Wer seine Laufleistung realistisch einschätzt, vermeidet unnötig hohe Ausgaben. Ein Fahrer mit bis zu 10.000 Kilometer jährlich kann im Vergleich zu Vielfahrern mit über 20.000 Kilometern eine Menge sparen; laut Experten kommt er gegebenenfalls um über 40 Prozent günstiger davon.

    • Wie bei fast jeder Art von Tarif ist auch bei der KFZ-Versicherung die jährliche Begleichung der Prämie empfehlenswert, da sie günstiger ist als die Ratenzahlung (beispielsweise viertel- oder halbjährlich).

    Ganz wichtig: Kraftstoff sparen und günstig tanken

    Und nun zum vielleicht wichtigsten Posten: dem Sprit. Ob mit Diesel oder Benzin, gilt grundsätzlich: Je mehr Kilometer gefahren werden, desto größer das Sparpotenzial.

    Die Sparmöglichkeiten hinsichtlich des Verbrauchs betreffen mehrere Themen, angefangen bei der Reifenwahl über den Ort und Zeitpunkt des Tankens bis hin zum Fahrverhalten, denn bis die selbstfahrenden Autos uns diese Aufgabe abnehmen, wird noch etwas Zeit vergehen:

    • Die Reifenwahl hat erheblichen Einfluss auf den Verbrauch. Rein physikalisch gesehen gilt, dass schmale Reifen weniger Rollwiderstand verursachen und somit besser für den Verbrauch sind. Dafür ist die Traktion geringer – und das kann womöglich zu Lasten der Sicherheit gehen. Die Lösung lautet deswegen: neue Markenreifen kaufen. Diese sind gleichermaßen auf Kraftstoffeffizienz wie auf Grip und Spursicherheit getrimmt, sodass Fahrer mit modernen Reifen gewissermaßen den Königsweg beschreiten.

    • Tanken, zum Ersten: Wer eine sogenannte freie Tankstelle in seiner Gegend weiß, der sollte diese auch nutzen, da sie in der Regel günstiger sind als Aral, Shell und Co. Laut einer Erhebung beträgt die Ersparnis im Durchschnitt einen Cent pro Liter, in der Praxis kann es jedoch deutlich mehr sein.

    • Tanken, zum Zweiten: Beim Tanken spielt der Zeitpunkt eine große Rolle. Nachts und am frühen Morgen sind die Preise oft höher, außerdem sollten Ferien und Feiertage beachtet werden. Gerade zu Ferienbeginn steigen die Preise oft sprunghaft. Es gilt also, stets den Kalender im Blick zu haben und strategisch günstig zu tanken.

    • Besonnen fahren wirkt Wunder. In der Stadt machen Drehorgien ohnehin nur wenig Sinn, der Verschleiß von Bremsen, Reifen, Riemen und Co. steigt durch das schnelle Beschleunigen und Abbremsen ebenso an wie der Tankverbrauch. Ein nennenswerter Zeitgewinn entsteht dadurch nicht, dafür steigen Stressfaktor und Unfallrisiko. Wer am Steuer immer die Ruhe bewahrt, kann alleine dadurch echtes Geld sparen und beweist nebenbei auch Umweltbewusstsein.

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  • Quelle: red
  • Erstellt am 23.07.2015 - 00:16Uhr | Zuletzt geändert am 23.11.2019 - 12:10Uhr
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