Auf der Reise vor allen Eventualitäten geschützt

Görlitz, 30. Oktober 2014. Jedes Jahr gibt es die "berühmten" Reisewellen. Pünktlich zur Ferienzeit zieht es nicht nur die Görlitzer in den Norden oder in den Süden. Millionen Autofahrer bewegen sich dann per KFZ nach Italien, Ungarn oder Kroatien in den Urlaub. Und immer wieder passiert es: Das Auto gibt den Geist auf und das Fahrzeug muss teuer abgeschleppt werden. Dazu kommen dann noch ungeplante Hotel- und Reisekosten sowie gegebenenfalls Stornierungskosten für das Hotel am Zielort. Alles in allem eine teure Sache! Der Görlitzer Anzeiger erklärt, wie man bei bevorstehenden Reisen für den "Fall der Fälle" vorsorgen kann.

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Versicherungen für Reise und Auslandsaufenthalt kurz erklärt

Glücklicherweise müssen solch teure Überraschungen nicht sein, denn wer die ADAC Plusmitgliedschaft abgeschlossen hat, ist weltweit versichert und hat Anspruch auf einen Mietwagen bzw. auf ein Zugticket Erster Klasse. Auch andere Fahrerverbände bieten ähnliche Versicherungen an - und das teils für weniger Geld.

Neben der ADAC Plusmitgliedschaft gibt es aber noch andere Themen, die von den Urlaubern jedes Jahr vernachlässigt werden. Sowohl die Auslandskrankenversicherung als auch die Reisekrankenversicherung sind jeweils schon für wenige Euro zu haben. Dennoch werden sie nur selten gebucht - wie hoch ist schon die Wahrscheinlichkeit, dass im Ausland ein medizinischer Notfall auftritt? Die Antwort lautet: hoch genug!

Auslandskrankenversicherung vs. Reisekrankenversicherung

Wenn man sich die beiden Versicherungsarten anschaut, dann könnte man meinen, dass beides die gleichen Versicherungen sind. Der tatsächliche Unterschied besteht im Beitrag, denn die Auslandskrankenversicherung ist eher für längere Auslandsaufenthalte bis zu einem Jahr oder darüber hinaus gedacht.

Neben den Behandlungskosten werden auch die Kosten für den Rücktransport übernommen. Im Beispiel einer Ebola-Infektion betragen die Transportkosten pro Patient immerhin bis zu 200.000 Euro. Und da die Reisekrankenversicherung bzw. Auslandskrankenversicherung auch bei anderen Seuchen und Epidemien greift, lohnen sich beide Versicherungen in jedem Fall.

Doch Vorsicht: Wer in ein so genanntes Risikogebiet reist, bleibt auf den Kosten unter Umständen sitzen. Also vor Abschluss genau die Police prüfen und gegebenenfalls einen anderen Anbieter auswählen. Als gute Vergleichsmöglichkeit für Reiseversicherungen aller Art hat sich dabei das Onlineportal www.reiseversicherungen-direkt.de erwiesen. Es vergleicht – neutral – die Kosten verschiedener Anbieter.

Reiserücktrittsversicherung vs. Reiseabbruchversicherung

Eines vorweg: Beide Versicherungen sind ähnlich und doch unterschiedlich. Während die Reiserücktrittsversicherung dann einspringt, wenn man die Reise nicht antreten kann, kommt die Reiseabbruchversicherung für den Abbruch der Reise auf.

Doch Vorsicht: Die Reiserücktrittversicherung zahlt nicht, wenn man beispielsweise zwei Tage vor Abflug aus der Laune heraus die Reise storniert. Man muss also genau die im Vertrag "versicherten Stornogründe" im Auge behalten. Neben Krankheit sind dies meistens Tod und andere schwerwiegende Fälle.

Im gleichen Paket erhält man meist für einen kleinen Aufpreis die Reiseabbruchversicherung. Diese erweitert die Reiserücktrittsversicherung und zahlt den Abbruch der Reise und gegebenenfalls die Flugkosten nach Hause, wenn man aus den versicherten Gründen heraus die Reise vorzeitig beenden muss. Wer nicht auf jeden Cent achten muss, sollte eine Reiseabbruchversicherung abschließen - insbesondere im höheren Alter wird diese Versicherung immer sinnvoller.

Zusatzversicherungen mit Verstand

Zusätzlich gibt es noch diverse andere Versicherungen, wovon jedoch der größte Teil durchaus als unsinnig bezeichnet werden kann. Je nach Wert des Gepäcks macht am ehesten eine Reisegepäckversicherung noch Sinn, denn die Fluggesellschaften gehen häufig nicht besonders sorgfältig damit um und die Versicherungsprämien der Fluggesellschaften sind nicht besonders hoch.

Auch die Auslandsrechtsschutzversicherung ist noch sinnvoll, besonders für den, der mit dem Auto unterwegs ist. Wer im Ausland Ärger mit der Justiz bekommt, kann sich so schnell und unbürokratisch Hilfe holen. Auch wenn das Hotel die versprochene Leistung nicht erbringen will oder kann, hat man so schnelle Hilfe und muss nicht verzagen.

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  • Quelle: red | Fotos: Pannenhelfer: stux Stefan Schweihofer, Auto auf Randstreifen: Sauerlaender Uwe Hoh, beide pixabay und Lizent CC0 Public Domain
  • Erstellt am 30.10.2014 - 11:09Uhr | Zuletzt geändert am 30.10.2014 - 11:47Uhr
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