Trinkbrunnen für Königshufens Kinder
Görlitz, 18. Dezember 2013. Heute haben die Stadtwerke Görlitz (SWG) in der Grundschule Königshufen ihren zweiten Trinkwasserbrunnen übergeben. Für Schulleiter Steffen Hanke eine gute Sache: "Wiir sind sehr dankbar, dass uns die Stadtwerke Görlitz diesen Wunsch erfüllt haben. Der Brunnen ist eine tolle Bereicherung für unser Haus und ich bin mir sicher, dass unsere Schüler und auch wir Lehrer das Angebot sehr rege nutzen werden.“
Werbung für das Lebensmittel Nummer Eins
Der erste Trinkwasserbrunnen war im Vorjahr an der Görlitzer Scultetus Mittelschule installiert worden. "Für uns“, erinnert sich der SWG-Vorstandsvorsitzende Matthias Block, "war das damals eine Premiere. Wir finden die Idee sehr gelungen, Kindern und Jugendliche auf diese Weise mit dem Lebensmittel Nummer Eins und darüber mit unserer täglichen Arbeit als Wasserversorger vertraut zu machen.“ Steffen Hanke in Königshufen fand das damals "klasse, dass sich die Stadtwerke so engagieren.“
Wasser statt Softdrinks
Jetzt hat seine Schule selbst einen eigenen Trinkwasserbrunnen. Der befindet sich direkt dem Salatbuffet, das zum Schulspeisungsangebot gehört. So können die Schulkinder ihr Trinkwasser zum Mittagessen zapfen und jederzeit ihre Trinkflaschen füllen.
Schulleiter Hanke verbindet mit dem Brunnen die Hoffnung auf noch bessere Zensuren: "Theoretisch weiß jeder, wie wichtig es ist, genug Wasser zu trinken, um leistungsfähig zu sein.“ Nun gibt es die Gelegenheit dazu ganz praktisch.
Vielleicht - da sind Hanke und Stadtwerke-Chef Block einer Meinung - gelingt es mit Hilfe des nahezu wartungsfreien Brunnens sogar, teure und wegen ihres Zuckergehalts oft ungesunde Softdrinks in der Grundschule Königshufen, die als integrative Einrichtung auch durch viele Ganztagsangebote auf sich aufmerksam macht, noch stärker durch frisches Görlitzer Trinkwasser zu ersetzen.
Jedes Jahr ein Brunnen
Block will diesen Vorstoß zu gesünderer Ernährung im kommenden Jahr erneut unternehmen. "Bei unseren Veranstaltungen, wie dem Tag des Wassers, oder den Führungen im Wasserwerk merken wir immer wieder, wie interessiert der Nachwuchs an unserer Arbeit ist. Darauf wollen wir aufbauen und jedes Jahr einen Trinkbrunnen sponsern“, so seine Ankündigung. Eine bessere Werbung für das Lebensmittel Nummer Eins könne er sich nicht vorstellen.
Kommentar:
Und eine Werbung für die Stadtwerke Görlitz als Trinkwasser Ver- und Entsorger, möcht' man hinzusetzen. Was völlig legitim ist - und gut: Wasser ist allemal gesünder als jegliche süße Plärre, wie anrührend sie - gerade zur Weihnachtszeit - auch beworben sein mag.
Gesunde - bewusste - Ernährung ist für viele, zu viele Menschen leider noch immer kein Thema, obgleich Statistiken Alarm auslösen sollten. Beispielsweise gibt es immer mehr jugendliche Typ-II-Diabetiker, eine Krankheit, die im Volksmund nicht ohne Grund "Alterszucker" genannt wird. Fertignahrung, Softdrinks, frühzeitiger Alkoholmissbrauch und Bewegungsmangel liegen als entscheidende Ursachen auf der Hand.
Wenn sich der Kommunaldienstleister ein Stückchen weit - durchaus eigennützig - zum Gesundheitsförderer mausert, dann gibt es dafür nur ein "Gut und weiter so!",
meint Ihr Fritz R. Stänker
Update:
Solche Trinkwasserbrunnen oder Trinkwasserspender sollten noch viel öfter im Stadtgebiet anzutreffen sein, ob nun in Einrichungen oder öffentlich zugänglich. Der Görlitzer Anzeiger hat das Thema einer menschengerechten Lebenswelt aufgegriffen und dazu Architektur, Mobilität und den ganz grundlegenden Lebensservice für Menschen beleuchtet.



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- Quelle: red | Fotos: © Stadtwerke Görlitz AG
- Erstellt am 18.12.2013 - 18:11Uhr | Zuletzt geändert am 18.03.2021 - 13:21Uhr
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